José Saramago in Tias – Lanzarote

Zuhause bei José Saramago in Tias – Lanzarote – ist ein einfühlsamer und wundervoller Museumsort, an dem der Besucher dem Künstler sehr nahe kommt.

Der Literaturnobelpreisträger von 1998 hinterließ auf Lanzarote, in Tias, ein wunderschönes Anwesen, welchem er im Laufe von 18 Jahren einen speziellen Charakter und seine Erinnerungen übergab.

José Saramago

Der Autor wurde am 16.11.1922 im portugisischen Dorf Azinhaga geboren. Rings um auf den Feldern wuchsen Olivenbäume. Diese prägten sein Leben.

Später, auf Lanzarote, pflanzte José Saramago sowohl in seinem privaten Garten als auch im Vorgarten zu seinem Bibliotheksgebäude Olivenbäume. Der Baum im Vorgarten kam in einem kleinen Blumentopf zwischen Saramagos Knien in einem Passagierflugzeug auf die Kanareninsel.

José Saramago in Tias

Der Schriftsteller machte seine Umgebung zu seinem Zuhause unter Freunden. Daran erinnern viele Künstler, die in seinem Haus allgegenwärtig sind. Sei es in der Bibliothek, die nicht Bücher, sondern Menschen beherbergt. Sei es als Porträts in seinem Arbeitszimmer, man sieht Kafka, Proust, Tolstoi, Joyce, Lorca. Saramago war umgeben von Musik: Mozart, Beethoven, Bach, Bartók.

Zum Museum des Künstlers gehören 2 Gebäudekomplexe. Das Privathaus und das Bibliotheksgebäude.

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Lagomar – ehemaliges Wohnhaus von Omar Sharif auf Lanzarote

Lagomar – Omar Sharifs Traum

Das Lagomar auf Lanzarote ist ein ehemaliges Wohnhaus des Schauspielers Omar Sharif. Gelegen in Nazaret, Gemeinde Teguise, ist der alte vulkanische Steinbruch ein phantastisches Ausflugsziel.

Lagomar in Oasis de Nazaret

Das ehemalige Wohnhaus, in Fels gebaut und am höchsten Punkt mit einem wundervollen Blick über Arrecife bis zum Atlantik, kann täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr besucht werden. Es ist ein Traum und eine Symbiose zwischen Natur und Architektur.

Das gesamte Anwesen beherbergt neben dem Wohnhaus (jetzt Museum) ein Restaurant, eine Bar, ein kleines, angelegtes Labyrinth, Naturhöhlen und -nischen, einen kleinen künstlichen See sowie einen Aloe-Vera- und Andenken Shop. Weiter lesen

Weinanbau und Bodegas auf Lanzarote

Weinanbau und Bodegas auf Lanzarote findet man hauptsächlich in zwei unterschiedlichen Zonen. Zum einen im Gebiet Ye-Lajares im Norden der Insel und in der Zone um La Geria, Masdache und Tinajo.

Viele schwierige Umstände machen die Weinproduktion gerade auf Lanzarote zu etwas Besonderem. Der Boden ist mit Lava oder Vulkanasche (Picón) bedeckt, der wenige Regen und der beständige Wind, sowie die wiederkehrenden Hitzeperioden erschweren die Kultivierung. Der Weinertrag selbst und die hervorragende Qualität des Weines grenzen, gemessen an den extremen Bedingungen und das Ausmaß der vulkanischen Tragödien, an ein Wunder.

Weinanbau in La Geria

Jedoch birgt mancher Fluch auch einen Segen und so stieg die Technik des Weinanbaus hier mit einer Erfolgsgeschichte wie Phönix aus der (Vulkan-) Asche auf.

Weinanbau auf Lanzarote: Die Technik

Durch die letzten, großen Vulkanausbrüche im 18. Jahrhundert wurden fast 30 % der Oberfläche Lanzarotes von Lava oder Vulkanasche bedeckt. Darunter befindet sich meistens fruchtbarer Boden. Nicht umsonst hatte Lanzarote den Titel: Weiter lesen

Casa Museo Museum César Manrique in Haria

Einen ganz intimen Einblick in das Leben César Manriques erhält man beim Besuch des Museo César Manrique Haus in Haria. Das letzte Wohnhaus des Künstlers ist ein Museum der besonderen Art, malerisch ins Tal der tausend Palmen eingebettet. Hier lebte, wohnte und arbeitete Manrique von 1988 bis zu seinem Unfalltod 1992.

Museo César Manrique Haria

Das ganze Anwesen strahlt eine ruhige und natürliche Atmosphäre aus. Im großen Gartren stehen viele der Palmen, die dem Tal den Namen geben. Manrique suchte bewußt die Ruhe, hier war der Rückzugsort, hier war er ganz privat.

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Bauernmuseum „El Patio“ in Tiagua

Museo Agrícola „El Patio“ in Tiagua

TiaguaAuf den Spuren der Vergangenheit kann man im Museo Agrícola „El Patio“ in Tiagua wandeln. Das Anwesen mit dem Bauernhaus aus dem Jahr 1840 gehört zu den größten und ältesten landwirtschaftlichen Betrieben auf Lanzarote. Der weitläufige Gebäudekomplex ist gleichzeitig ein Völkerkundliches Museum und verbindet Tradition, Natur und authentische lanzarotenische Architektur. Ein Spaziergang über das Landgut zeigt, dass in Tiagua der Anbau von Obstbäumen, Tomaten, Getreide und Gemüse, sowie die Zucht von Nutztieren weiter betrieben wird.

 

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Fundación César Manrique, Taro de Tahíche

Das ehemalige Wohnhaus Fundación César Manriques ist ein perfektes Beispiel für die respektvolle Nutzung des auf Lanzarote vorhandenen Naturraums.

Fundacion Cesar Manrique

Auf einer Fläche von rund 30.000 qm² erbaut, hat die Anlage auf zwei Ebenen ca. 1.800 qm² Wohnfläche. Auf 1.200 qm² wurden Gärten und Terrassen angelegt, sowie Parkplätze auf ca. 2.900 qm². Der Besucher erkennt unmittelbar die Vision, die César Manrique angetrieben hat. Es ist die Verbindung von Tradition und moderner Nutzung, von Architektur und Schönheit, der Liebe zur Natur und künstlerischer Originalität unter Berücksichtigung der natürlichen Verhältnisse.

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Castillo de San José in Arrecife

Knapp 6 Jahre, von 1774 bis 1779 dauerten die Bauarbeiten zu diesem Verteidigungsbau Castillo de San José dem heutigen Museum für zeitgenössische Kunst im Hafen von Arrecife, Puerto de Naos.

Castillo San José ArrecifeUnter dem Patronat des heiligen Joseph und unter reger Mitarbeit der Bevölkerung entstand die Festung während der Herrschaft des Bourbonen Carlos III um die Insel gegen die Angriffe der Berber zu schützen. Die Anlage hat einen halbkreisförmigen Grundriss und erhält ihr stabiles Äusseres durch die verwendeten Steinblöcke, die gemeißelt das Mauerwerk bilden.

Anfang der 1970er Jahre befand sich das Gebäude in baufälligem Zustand. Das heutige Museum wurde durch die Initiative César Manriques geschaffen. Er leitete persönlich die Umbauarbeiten und die Neuerschließung der Burg. Ungefähr 200 Jahre nach dem Beginn der Arbeiten am Castillo wurde die Militärfestung am 08.12.1976 als Internationales Museum für zeitgenössische Kunst wieder eröffnet und für den Publikumsverkehr freigegeben.

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Cueva de los Verdes

Das spektakulär in Szene gesetzte Naturphänomen der Cueva de los Verdes war eines

Cueva de los Verdes Lanzarote

der ersten Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus auf Lanzarote. Die Einweihung fand im Jahr 1964 statt, nachdem die Inselregierung beschlossen hatte, Lanzarote zu einem touristisch hochwertigen Ziel zu entfalten. Das ehrgeizige Projekt ist unter der Leitung von Jesús Soto entstanden.

Sowohl die Ausleuchtung der Höhlengänge, als auch der Verlauf des Rundgangs sind von Soto in der heutigen Form geplant und umgesetzt worden.

Der respektvolle Eingriff in die Natur fand hauptsächlich im Außen- und Eingangsbereich statt.

Die Cueva de los Verdes findet man im Norden Lanzarotes, in der Gemeinde Haria, nahe der Jameos del Agua. Hier brach vor mehr als 3000 Jahren der Volcán de la Corona aus. Der Lavastrom bildete unterirdisch einen Vulkantunnel, der sich über sechs Kilometer ausdehnt, und vom Vulkankegel bis zum Atlantik reicht. 

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FEUERBERGE, Timanfaya Nationalpark

Am Abend des ersten September 1730 öffnete sich die Erde in der Nähe von Yaiza.

Feuerberge - Timanfaya

Begleitet von Donner und Explosionen, dessen Lautstärke wir uns nicht vorstellen können, entstand eine bizarre Vulkanlandschaft.

Der heute als Nationalpark besonders geschützte Teil hat eine Fläche von ca. 51 km², der Gesamtumfang der in dieser Periode entstandenen vulkanischen Landschaft beträgt 174 km². Zum Vergleich: Aachen hat eine Fläche von ca. 160 km², Saarbrücken von 167 km².

Die vulkanische Landschaft ist bis heute unverändert und für Forscher ist dies ein riesiges Outdoor – Labor um Besiedelungsprozesse von Flora und Fauna zu studieren. Entlang des Timanfaya entwickelten sich geothermische Anomalien. Das Zentrum wurde auf dem Eiland des Hilario lokalisiert, hier herrschen an der Bodenoberfläche hohe Temperaturen, die aus tieferen Schichten stammen. Weiter lesen

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