Costa Teguise

Costa Teguise ist eine Retortenstadt für Urlauber mit nunmehr knapp 7.900 Einwohnern.

Vor einigen Jahrzehnten gab es in Costa Teguise noch nichts außer schwarzer Lavaküste. Heute erstreckt sich die Ansammlung von Hotels, Apartmentanlagen, Restaurants, Autovermietungen und Supermärkten kilometerweit an Lanzarotes Ostküste.

Costa Teguise Playa Las Cucharas

Geplant war Costa Teguise als gehobenes Ferienziel, ohne den Rummel und Kitsch von Puerto del Carmen.

Doch das gut gemeinte Konzept wurde durch die touristische Entwicklung, vor allem in den frühen 1980er Jahren, überholt. Spekulanten und Baufirmen packte, ob mit oder ohne Genehmigung, die Bauwut.

Lanzarotes Vorzeigekünstler und Naturarchitekt César Manrique arbeitete zunächst mit an der Entwicklung der Stadt. So gestaltete er den Garten und die Innenhöfe des Hotels Gran Melía Salinas. Das Hotel wirkt wie eine Oase in der ansonsten trockenen Vulkanlandschaft, mit hohem Wasserverbrauch erkauft. Manrique gestaltete auch das Pueblo Marinero. Dieses kleine Dorf im Dorf wurde im traditionellen Baustil Lanzarotes errichtet. Quadratisch um einen offenen Innenbereich angelegt, sind die weißen Häuser nicht mehr als zwei Stockwerke hoch. Die Balkone, Türen und Fensterrahmen sind in grün gehalten und man erkennt die typischen Kamine. Das „Dorf der Seeleute“ geht leider etwas in den ringsum gebauten Apartmentkomplexen unter, strahlt aber tagsüber eine ruhige Atmosphäre aus. Hier haben sich Bars und Restaurants eingerichtet, die abends für Bewegung sorgen. Jeden Freitag abend findet hier ein kleiner Kunsthandwerkermarkt statt.

Costa Teguise Las Cucharas

Costa Teguise hat so gut wie keine Einheimischen-Kultur und verlassene Rohbauten zeugen an einigen Ecken von Fehlspekulationen. Den Kontrast hierzu bilden einige der qualitativ hochwertigsten Hotels der Insel.

Costa Teguise

Da fast immer ein Wind aus Nordost weht, gilt der Ort als eine der besten Surfspots Lanzarotes. Das ganze Jahr über trifft sich hier eine Surfergemeinde, meistens am Playa de las Cucharas. Es gibt fünf schöne, künstlich angelegte Sandstrände, die durch eine Promenade entlang der Küste verbunden und gut erreichbar sind. Die Wasserqualität ist hervorragend. Etwas außerhalb, Richtung Arrecife, liegt der Playa del Ancla. Es ist eine kleine Bucht mit weißem Sand und flachem Einstieg ins Meer. Playa Bastián ist ein ca. 200m langer Strand mit etwas dunklerem Sand, unterbrochen von Klippen. Playa del Jablillo liegt etwas zentraler und ist durch zwei Molen zum offenen Meer geschützt. Hier kann man Tretboote, Sonnenschirme und Liegen mieten und von den Terrassen der Bars und Restaurants aus hat man einen tollen Meerblick.

Costa Teguise Las Cucharas

Der Hauptstrand von Costa Teguise ist Playa de las Cucharas, in einer ca. 700 m lang gezogenen, oft windigen Bucht. Die Westhälfte ist der Surfertreffpunkt. Eine Mole hält die Brandung ab, es gibt verschiedene Schwimmerbereiche mit Sonnenschirm- und Liegenverleih. An der ansprechend gestalteten Promenade findet man Strandbars, Surf- und Tauchschulen, sowie dahinter das Centro “ Las Cucharas“ mit verschiedenen Restaurants. Mit dem Hauptstrand fast verbunden ist der Playa de los Charcos, eine runde Sandbucht. Hinter diesem Strand befindet sich ein großer Parkplatz.

Mehrmals pro Woche gibt es in Costa Teguise auch verschiedene Märkte, deren Besuch sich lohnt.

Ausserdem einen 18 Loch Golfplatz.

 

 

Weitere Eindrücke von Costa Teguise gibt es in diesem Video

 

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Costa Teguise 28.993427, -13.503841 Costa Teguise >

 

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